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21.09.2021

31.08.2021 04:16


Krieg ist ein Produkt des Kapitalismus, Frieden liegt im Sozialismus!

Nachdem am 1.September 1939 die Nazi Soldaten in Polen einmarschiert waren, begann der zweite imperialistische Weltkrieg. Um die zerstörerische Vergangenheit wieder in Erinnerung zu rufen und sich mit der Geschichte auseinander zu setzen, wird der 1.September jedes Jahr als “Weltfriedenstag” oder “Antikriegstag” gefeiert.

Der Kapitalismus ist ein Ausbeutungs- und Unterdrückungssystem. Demnach ist es unumgänglich, dass er permanent Krisen, Kriege und Faschismus erzeugt. Die letzten beiden imperialistischen Weltkriege und die unzähligen Territorialkriege sind Beweise für diese Realität. In diesen Kriegen sind Millionen von Menschen gestorben oder haben eine körperliche Behinderung erlitten. Ein anderes barbarisches Beispiel in der Geschichte ist der Faschismus in Deutschland, den der Kapitalismus als einzige Lösung für die wirtschaftliche Krise erschaffen hat.

Der imperialistische Kapitalismus befindet sich aktuell in einer vielseitigen Krise, die durch die Pandemiekrise gewaltig verschärft worden ist. Dabei sieht er die Lösung stets im Faschismus, Militarismus und Krieg. An die Militarisierung der Weltwirtschaft schließt sich Deutschland aktiv an. Die wirtschaftliche Investition in die deutsche Bundeswehr liegt bei 50 Milliarden Euro. Hinzu kommt die immer härter zuschlagende Polizeigewalt und die politische Hinführung zu einem Polizeistaat. Zuletzt kommt das Kriegsschiff hinzu, das der deutsche Staat in den pazifischen Ozean geschickt hat.

Die moderne Geschichtsschreibung gibt anhand von Persönlichkeiten wie Hitler, Mussolini oder Franco vor, dass Faschismus mit persönlichen Machenschaften zu tun habe und eine rein individuelle Angelegenheit sei. Das kapitalistische System und der Faschismus bilden in Wahrheit jedoch eine Art Symbiose, welche vor allem Krieg voraussetzt. Der Krieg ist das einzige Mittel, womit der Kapitalismus seine Existenz sichern kann und Krisen zu bewältigen versucht. Es ist eine allgemeingültige Realität, dass “Krieg, die gewaltige Fortführung der Politik” bedeutet und seinen sicheren Rückhalt von imperialistischen Monopolen hat. Diese Monopole sind es, die Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Militarismus und Krieg unterstützen.

Dass “nationale Interessen” hinter diesen Kriegen stehen, ist ein Deckmantel und Manipulationsargument der Bourgeoisie, um die Werktätigen für ihre Interessen zu gewinnen. Sie stärken somit das “Nationalbewusstsein”, um die Fremdenfeindlichkeit unter den Werktätigen zu verbreiten. Der Nationalismus, den sie unter dem Volk bestärken, dient lediglich dazu, im eigenen Land dem Rassismus einen Boden zu verschaffen und im Ausland den Hass unter den Völkern zu verbreiten.  “Nationale Interessen” dienen dazu, dass sich die Werktätigen mit den Zielen der Herrschenden identifizieren.

An dieser Stelle gewinnt das Zitat von Karl Liebknecht seine entscheidende Bedeutung: “Der Hauptfeind steht im eigenen Land.” Liebknecht weist auch auf den “Frieden im sozialistischen Geist”. Der Kapitalismus kann unmöglich die Interessen zwei entgegengesetzter Klassen, die der Bourgeoisie und der werktätigen Arbeiterklasse, vereinen. Diese sind grundsätzlich und wissenschaftlich im Widerspruch. Aus dem Vorteil einer Klasse geht der Nachteil für die andere Klasse hervor.

Demnach hat die werktägige Klasse keinerlei Vorteile im Krieg der kapitalistischen Klasse. Der Krieg bedeutet für die Arbeiterklasse nur Tod und Ohnmacht. Ihre Aufgabe ist es, gegen die kapitalistischen Machtkämpfe den Klassenkampf zu führen. Die Steuern der werktätigen Klasse, die aus der Ausbeutung durch das Kapital hervorgehen, werden nicht in die Bildung und zur Lösung der sozialen Probleme eingesetzt, sondern in Krieg und Militarismus investiert.

Die Leidensgeschichte der Menschheit hört seit der Entstehung der Klassengesellschaften nicht auf. Frieden bedeutet im Kapitalismus nur die Vorbereitung auf den nächsten Krieg.

Humanistische Wünsche nach Frieden, wie “Nie wieder Krieg!”, reichen nicht aus, um das Kriegsproblem zu lösen. Die einzige Kraft besteht in dem Kampf der unterdrückten Völker, die sich auf der Basis der werktätigen Klasseninteressen vereinen. Der Ruf von Karl Marx “Proletarier aller Länder vereinigt euch” ist diesem Zusammenhang aktuell denn je.

Ein wahrer Kriegsgegner zu sein schließt ein, gegen Kapitalismus zu sein. Demnach sind die wahren Kriegsgegner die Revolutionäre, Kommunisten und klassenbewusste Arbeiter. Die Aufhebung der Klassenunterschiede ist der einzige Weg, Kriege zu verhindern.

Die wahren Grundsteine für den wahren Frieden liegen nur um Sozialismus!

Klasse gegen Klasse, Sozialismus gegen Kapitalismus!

BİR-KAR

(Plattform für die Einheit der Arbeiter
und Freundschaft der Völker)

30. August 2021

Frieden liegt im Sozialismus! (PDF)