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06.08.2020

21.02.2020 16:28


Die Einheit der Arbeiter und Freundschaft der Völker gegen den FASCHISMUS!

 Am Mittwochabend, den 19. Februar, kam es zu einem bewaffneten Angriff in der Stadt Hanau bei Hessen, bei dem 9 Menschen ermordet und 5 weitere verletzt wurden. Bei den verstorbenen Opfern handelte es sich ausschließlich um Jugendliche mit Migrationshintergrund. Es wurde festgestellt, dass der 43-jährige Täter aus einer rassistisch-faschistischen Motivation handelte. Nach dem Ereignis wurde der Täter gemeinsam mit seiner 72-jährigen Mutter tot aufgefunden, die ebenfalls von ihm getötet worden sei.

Am Mittwochabend, den 19. Februar, kam es zu einem bewaffneten Angriff in der Stadt Hanau bei Hessen, bei dem 9 Menschen ermordet und 5 weitere verletzt wurden. Bei den verstorbenen Opfern handelte es sich ausschließlich um Jugendliche mit Migrationshintergrund. Es wurde festgestellt, dass der 43-jährige Täter aus einer rassistisch-faschistischen Motivation handelte. Nach dem Ereignis wurde der Täter gemeinsam mit seiner 72-jährigen Mutter tot aufgefunden, die ebenfalls von ihm getötet worden sei.Am Mittwochabend, den 19. Februar, kam es zu einem bewaffneten Angriff in der Stadt Hanau bei Hessen, bei dem 9 Menschen ermordet und 5 weitere verletzt wurden. Bei den verstorbenen Opfern handelte es sich ausschließlich um Jugendliche mit Migrationshintergrund. Es wurde festgestellt, dass der 43-jährige Täter aus einer rassistisch-faschistischen Motivation handelte. Nach dem Ereignis wurde der Täter gemeinsam mit seiner 72-jährigen Mutter tot aufgefunden, die ebenfalls von ihm getötet worden sei.

Bei diesem grausamen Massaker handelt es sich weder um einen Zufall, noch um einen Einzelfall. Die Spekulationen über den psychischen Zustand des Täters versuchen nur den eigentlichen Fremdenhass und Rassismus zu verdecken. Seine wahren Absichten zeigten uns sein Bekennervideo und der Text, welchen der Rassist vor seiner Tat schrieb.

Das Hanau Massaker ist das Resultat des in den letzten Jahren gewachsenen Rassismus und dessen Organisation. Die Faschisten werden in der Gesellschaft immer sichtbarer, dreister und gefährlicher. Sie organisieren sich ganz besonders innerhalb der Gewerkschaften und in verschiedenen Wohngebieten. In Wohngebieten, wie beispielsweise Dortmund Dorstfeld, dem sogenannten „Nazi-Kiez“, können sie Menschen bedrohen und angreifen.

Das faschistische Gedankengut und dessen Aktionen können auf dem Nährboden des kapitalistischen Systems immer weiter voranschreiten. Diese Basis schafft immer mehr Arbeitslosigkeit, Armut und bedeutet für die Zukunft nichts anderes als Perspektivlosigkeit. Die Verantwortlichen für die soziale und wirtschaftliche Krise in der Gesellschaft betreiben eine Politik, welche die „Ausländer oder Einwanderer“ beschuldigt. Mit systematischer Propaganda und den Medien stellen sie Migranten als Sündenbock dar. Insbesondere die rechten Parteien benutzen rassistische Argumente, um ihre Wählerzahlen zu steigern.

Die Stellungnahmen der bürgerlichen Politiker sind unaufrichtig und scheinheilig. Ihre Tränen sind Krokodilstränen. Diejenigen, die nichts gegen Faschismus und dessen Organisation unternahmen, sind dieselben, die das Massaker nun verurteilen. Sie verheimlichten die Rolle des Staates bei den NSU Prozessen. Unter dem Deckmantel „Meinungsfreiheit“ erlauben sie Neonazis unter Polizeischutz zu marschieren und ermöglichten es der NPD jahrelang zu überleben. Vor Kurzem ermöglichten sie auch die Zusammenarbeit mit der faschistoiden AfD in Thüringen. In Frankfurt wurde sogar ein Neonazi innerhalb der Polizei entdeckt und war der Grund für größere Ermittlungen. Diejenigen, welche den Kampf gegen Faschismus beteuern, können nicht einmal die Taten als faschistisch bezeichnen. Dafür bevorzugen sie Worte wie „rechtsextrem“ und können sie somit auch mit „linksextrem“ gleichstellen, um den wirklichen Kampf gegen den Faschismus verhindern zu können. Aus diesem Grund ist der eigentliche Verantwortliche nicht der Mörder am Abzug, sondern es sind diejenigen, die ihn nährten und wachsen ließen.

Die Ideologie des Faschismus ist das Resultat des kapitalistischen Systems. In der Geschichte waren es die deutschen Monopole, die Hitler zur Macht verhalfen. Heute ist es derselbe Staat, der von der faschistischen Bewegung Beistand erhofft und dies offen und verdeckt kundtut. Faschismus vergiftet die gesellschaftliche Solidarität, spaltet die Werktätigen und ist eine unmenschliche Ideologie. In der tiefen Krise des Kapitalismus wird diese Waffe zunehmend als notwendig angesehen, denn der Kapitalismus hat der Menschheit nichts mehr zu geben außer Ausbeutung, Krieg, Umweltzerstörung und Faschismus.

Der wahre und endgültige Kampf gegen Faschismus liegt im Klassenkampf. Alle Arbeiter und Werktätigen sind Freunde, trotz ihrer unterschiedlichsten Nationalitäten. Das kapitalistische System, welches sie spaltet und sie ausbeutet, steht ihnen als gemeinsamer Feind entgegen. Aus diesem Grund müssen sich alle Arbeiterinnen und Arbeiter und alle Werktätigen organisieren und sich im Kampf gegen den Faschismus vereinen, denn hinter dem Faschismus steht das Kapital.

- Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

- Verbot für jegliche faschistische Propaganda und Organisation!

- Jegliche Gesetze gegen Migranten und insbesondere rassistische und diskriminierende Gesetze müssen aufgehoben werden!

- Menschenwürdige Arbeit, Lohn und Wohnverhältnisse für alle!

BİR-KAR

20. Februar 2020

Bir-Kar Stellungnahme zu Hanau (PDF)